Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist heute in vielen Unternehmen bereits etabliert – andere stehen noch am Anfang. Beides ist normal.
Entscheidend ist nicht, wie weit ein Unternehmen aktuell ist, sondern wie das Thema angegangen wird.
Denn 2026 verändern sich sowohl die Bedrohungslage als auch die Anforderungen an moderne Authentifizierung deutlich.
1. Identitäten stehen im Fokus – unabhängig vom Reifegrad
Digitale Identitäten sind zum zentralen Angriffsziel geworden.
Angriffe entwickeln sich weiter – etwa durch:
- KI-gestütztes Phishing
- automatisierte Passworttests
- Push-Fatigue-Angriffe
- das Übernehmen aktiver Sitzungen
Das bedeutet jedoch nicht, dass bestehende MFA-Lösungen „falsch“ sind.
Es bedeutet vielmehr: Authentifizierung ist heute ein Entwicklungsprozess.
2. MFA ist ein Einstieg – keine Endstufe
Viele Unternehmen beginnen mit:
- OTP-Verfahren
- Push-Authentifizierung
- punktuellen Absicherungen einzelner Systeme
Das ist ein sinnvoller erster Schritt.
Mit zunehmender Digitalisierung – Cloud-Nutzung, Remote-Arbeit, externe Partner – steigen jedoch die Anforderungen an:
- Konsistenz
- Governance
- Phishing-Resistenz
- Benutzerfreundlichkeit
MFA entwickelt sich damit von einer technischen Maßnahme zu einem strategischen Baustein der Identitätssicherheit.
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Unser Leitfaden „Multi-Faktor-Authentifizierung 2026“ bietet eine strukturierte Orientierung – inklusive Reifegradmodell und konkreter Handlungsempfehlungen.
3. Neue Anforderungen - technisch und regulatorisch
Neben der Bedrohungslage verändern sich auch die Rahmenbedingungen:
- Regulatorische Anforderungen (z. B. NIS2, DORA)
- Branchenspezifische Standards (z. B. TISAX)
- Vorgaben von Cyber-Versicherungen
- steigende Audit- und Nachweispflichten
Für viele Unternehmen bedeutet das nicht „mehr Technik“, sondern vor allem:
mehr Struktur, mehr Transparenz, mehr Nachvollziehbarkeit.
4. Entscheidend ist der strategische Ansatz
Ob ein Unternehmen noch ohne MFA arbeitet oder bereits mehrere Verfahren einsetzt – wichtig ist ein strukturierter Blick auf:
- Welche Systeme sind kritisch?
- Welche Benutzergruppen benötigen welche Sicherheitsstufe?
- Wie lässt sich Komplexität reduzieren?
- Wie sieht eine realistische Zielarchitektur aus?
Ein isolierter Schnellstart kann kurzfristig helfen.
Langfristig zahlt sich jedoch ein durchdachter Ansatz aus – mit klarer Roadmap und Priorisierng.
Fazit: Orientierung statt Druck
Multi-Faktor-Authentifizierung ist kein „Alles-oder-Nichts“-Thema.
Es geht nicht darum, sofort die höchste Sicherheitsstufe zu erreichen.
Es geht darum, den nächsten sinnvollen Schritt zu definieren.
Wer MFA strukturiert angeht, schafft:
- mehr Sicherheit
- bessere Akzeptanz
- planbare Kosten
- und eine belastbare Grundlage für zukünftige Anforderungen
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In unserem Leitfaden
„Multi-Faktor-Authentifizierung 2026 – Strategien, Trends & Praxiswissen“
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