18.05.22

Person am PC

MFA als Voraussetzung für Cyberversicherungen

Cyberversicherungen werden bei Unternehmen immer beliebter

Cybergefahren zählen laut Allianz Risk Barometer 2022 für Unternehmen weltweit derzeit zum größten Businessrisiko. Die Bedrohung durch Cyberangriffe, IT-Ausfälle oder Datenschutzverletzungen fürchten Unternehmen mittlerweile sogar noch mehr als Geschäfts- und Lieferkettenunterbrechungen, Naturkatastrophen oder die Folgen von Covid-19.

Aus diesem Grund interessieren sich immer mehr Unternehmen für Cyberversicherungen. Eine Versicherung ist aber natürlich kein Ersatz für IT-Security-Maßnahmen. Um überhaupt den Versicherungsschutz der Wahl zu erhalten, ist ein gutes IT-Sicherheitskonzept sogar Voraussetzung.

 

Versicherer fordern Multifaktor-Authentifizierung 

Die meisten Versicherungen verlangen mittlerweile den Nachweis verschiedener Sicherheitsmaßnahmen - darunter nicht zuletzt den Einsatz einer Multifaktor-Authentifizierung (MFA). Denn MFA bietet während der Anmeldung eine zusätzliche Schutzebene. Für den Zugriff auf Konten oder Anwendungen müssen Nutzer dabei mindestens zwei unterschiedliche Identitätsnachweise erbringen, z. B. durch Passwort und Fingerabdruck oder Security-Token.

Das Passwort als alleiniger Identitätsnachweis reicht heutzutage nicht mehr aus, um wichtige Zugänge abzusichern. Denn oft verwenden Mitarbeiter dasselbe Passwort für mehrere Systeme, nutzen zu einfache Passwörter, teilen ihre Anmeldedaten mit Kollegen oder werden Opfer von Phishing. Gegen all diese Gefahren ist Multifaktor-Authentifizierung ein effektiver Schutz. Selbst wenn ein Angreifer in den Besitz der Zugangsdaten eines Mitarbeiters gelangt, verhindert die Abfrage des zusätzlichen Authentifizierungsfaktors - wie Fingerabdruck oder Security Token - den Zugriff auf sensible Unternehmensdaten und -systeme.